Gesundheits- und Rehasport
„Es gibt kein Medikament und keine Maßnahme, die einen vergleichbaren Effekt hat wie das körperliche Training. Gäbe es ein solches Medikament mit solch hervorragenden Wirkungen und quasi ohne Nebenwirkungen, wäre jeder Arzt gehalten, es zu verschreiben.“
Warum Bewegung wirkt
Schon gewusst? Studien belegen, dass wöchentlich drei Stunden Freizeitsport den Alterungsprozess unserer Gene um zehn Jahre verlangsamen können. Darüber hinaus stärkt körperliche Aktivität das Herz, fördert die Lern- und Gedächtnisleistung und senkt das Risiko für Demenz und Depressionen.
Aber körperliche Aktivität kann noch viel mehr: Sie stabilisiert Knochen und Gelenke, beugt Osteoporose vor und kann Muskelschwund hinauszögern. Und: Muskeln machen schön. Sie verbessern die Haltung und das Hautbild, steigern den Grundumsatz und verbrennen Fett.
Sport und Bewegung sollten daher einen wichtigen und selbstverständlichen Platz in unserer Lebensgestaltung einnehmen. Speziell für Ältere haben wir Tipps und Vereinsangebote auf der Seite Ältere im Sport zusammengestellt.
Gesundheitskurse und Gesundheitstage
Sie möchten Gesundheitskurse oder einen Gesundheitstag durchführen? Gerne helfen wir Ihnen bei der Planung und Organisation von gesundheitsfördernden Angeboten sowie bei der Antragstellung.
Der LSB Niedersachsen unterstützt mit seinen Förderprogrammen aktiv die Einrichtung neuer gesundheitsfördernder Sportangebote für spezielle Zielgruppen in Sportvereinen. Gefördert werden die zielgruppenorientierten Sport- und Bewegungsangebote selbst, aber auch Veranstaltungen und Projekte, die die Rahmenbedingungen für den gesundheitsorientierten Sport verbessern.
Qualifizierte Programme anbieten
Sie möchten sich spezialisieren und qualitätsgesicherte Gesundheitsprogramme in Ihrem Verein anbieten?
- SportproGesundheit – Rezept für Bewegung – AktionsprogrammInformationen des LSB Niedersachsen zu den Qualitätssiegeln
- Ideenkoffer des KSB Friesland: SportproGesundheit, Ü50, Natürlich gesund bleibenPDF mit Ideen für Sportvereine und Kooperationspartner
- Ausbildung ÜL B „Sport in der Prävention“Lizenz für gesundheitsorientierte Sportangebote, auch unter dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT
Tipp: Der Alltags-Fitness-Test
Wie wäre es mit dem „Alltags-Fitness-Test“ (für Personen ab 60 Jahren) für Ihren nächsten Trainings- oder Gesundheitstag? Mit einfachen Übungen lässt sich das Fitnesslevel von Interessierten bestimmen und mit der jeweiligen Altersklasse vergleichen. Übungsleitende können daraus zum Beispiel Empfehlungen für passende Kurse im eigenen Sportverein ableiten.
Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten und unsere Unterstützungsleistungen.
Quellen
- BZgA (Hrsg.) (2001). Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Salutogenese – Diskussionsstand und Stellenwert. Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, 6. Köln: Schiffmann, Rösrath.
- Kardorff, E. v. (2004). Kompetenzförderung als Strategie der Gesundheitsförderung. In BZgA (Hrsg.), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden in der Gesundheitsförderung (4. erw. u. überarb. Aufl.), (S. 134–137). Schwabenheim a. d. Selz: Fachverlag Peter Sabo.
- Kurth, B. (2004). Gesundheitsbezogene Lebensqualität. In BZgA (Hrsg.), Leitbegriffe der Gesundheitsförderung. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden in der Gesundheitsförderung (4. erw. u. überarb. Aufl.), (S. 67–69). Schwabenheim a. d. Selz: Fachverlag Peter Sabo.
- LSB Niedersachsen (2019). Sport und Gesundheit. Zugriff am 25.11.2019.
- Mathias, D. (2015). Fit von 1 bis 100. Ernährung und Bewegung. Aktuelles medizinisches Wissen zur Gesundheit (3. Aufl.), (S. 59). Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag GmbH.
- Merbach, M. & Brähler, E. (2007). Prävention und Gesundheitsförderung bei Männern und Frauen. In K. Hurrelmann, T. Klotz & J. Haisch (Hrsg.), Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung (S. 319–331). Bern: Huber.
- Reimers, C. D. & Knapp, G. (2013). Förderung eines körperlich aktiven Lebensstils. In C. D. Reimers, I. Reuter, B. Tettenborn, A. Broocks, N. Thürauf, N. Mewes & G. Knapp (Hrsg.), Prävention und Therapie neurologischer und psychischer Krankheiten durch Sport (S. 63–89). München: Urban & Fischer.
- Vogt, L. & Neumann, A. (Hrsg.) (2007). Sport in der Prävention (2. Aufl.). Köln: Deutscher Ärzte-Verlag.
